Standardisierte Arbeit - Produzieren ohne Verschwendung
Ziel des Workshops
Die Teilnehmer des Seminars lernen die Bedeutung der Standardisierung und des Arbeitsstandards als Grundlage für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und innerhalb einer Schlanke Fertigung kennen.
Sie lernen die Instrumente zur Standardisierung kennen und werden in die Lage versetzt diese im Betrieb systematisch anzuwenden.
Die Teilnehmer sind befähigt standardisierte Arbeitsplätze im Hinblick auf Produktivität, Qualität, Ergonomie und Arbeitssicherheit, unter Anwendung der Methodik, kontinuierlich zu optimieren.
Sie erhalten alle Arbeitsunterlagen,sowie Formulare in elektronischer Form und erwerben durch die Teilnahme eine Lizenz zur Nutzung der Vollversion der Videoanalyssoftware PRISMA WORKBALANCE.
Dadurch ist eine umgehende Anwendung der Methodik im eigenen Betrieb sofort möglich.
Inhalt
In einer Fertigung, zur Herstellung von Netzadapter, werden die einzelnen Verbesserungswerkzeuge und Methoden systematisch auf den Prozess angewandt und so die Effizienz kontinuierlich gesteigert.
Kennzahlen messen und verdeutlichen die Verbesserung von Durchlaufzeiten, Beständen, WIP, Qualität, Rüstzeiten und Herstellkosten.
Die Teilnehmer erkennen und analysieren, durch systematische Anwendung der Methodik auf diesen Fertigungsfluss, Verbesserungspotentiale und definieren wertschöpfende und nichtwertschöpfende Tätigkeiten.
Bei dieser Analyse werden sowohl die "klassische" Methode des Wertespiegels und der Arbeitsanalyse angewandt, als auch unsere Videoanalysesoftware PRISMA WORKBALANCE eingesetzt.
Zusätzlich zu der Hauptthematik "Standardisierte Arbeit", werden im Laufe des Workshops und in der Optimierungsphase, die Themen "Arbeitsplatzorganisation / 5s", sowie "Strukturierte Problemlösung / KVP" erörtert und angewandt.
Das Ergebnis der Aktivitäten und damit des Workshops ist ein, nach allen Gesichtspunkten der industriellen Fertigung, optimierter Fertigungsprozess.
Die erzielten Einsparungen sind quantifiziert und der gesamte Produktionsablauf in standardisierter Form beschrieben.
- Standardisierte Arbeit - Ohne Standards keine Verbesserung -
- Praxis: Fertigung ohne Standardisierung
- Methoden der Standardisierung - Dokumentation des Ist-Zustandes
- Methodische Analyse - QPS & Arbeitsanalyseblatt
- Wertschöpfung & Verschwendung
- KVP - Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
- Strukturierte Problemlösung - Potentiale systematisch nutzen
- Fehlervermeidung - Aus Fehlern lernen und Nutzen ziehen
- Wertespiegel - Verbesserungspotentiale verdeutlichen
- Ablaufoptimierung - Optimieren mit Videoanalysesoftware
- Absicherung der Kontinuität - KVP
Die Seminargebühr beinhaltet eine CD-ROM. Die CD dokumentiert das Seminar umfassend, so dass nur wenige Notizen zu machen sind.
Sie enthält darüber hinaus alle Formulare, Tabellen und Diagramme, die Sie benötigen, um die Methodik in Ihrem Betrieb erfolgreich einzuführen, sowie die Videoanalyse Software PRISMA WORKBALANCE.
Methode
Die von uns im Workshop angewandte Methode, lehnt sich sehr stark an die, in der betrieblichen Praxis angewandte Vorgehensweise an
In einem Fertigungsprozess zur Herstellung von Netzadaptern werden im ersten Ansatz die vorhandenen Verbesserungspotentiale verdeutlicht.
An dieser Stelle wird deutlich herausgearbeitet, welche Tätigkeiten im Prozess wertschöpfend, notwendig oder als Verschwendung zu definieren sind.
Der nicht standardisierte und nicht optimierte Prozess zeigt, nach Anwendung einfacher aber strukturierter Analysemethoden, viele Ansatzpunkte für Verbesserungen.
Wir arbeiten an dieser Stelle sowohl mit der Methode "QPS & Strukturierte Arbeitsanalyse", als auch, im weiteren Verlauf des Seminars, mit der Videoanalysesoftware PRISMA WORKBALANCE.
Nach der Analyse und der Definition von Wertschöpfung, Verschwendung und der Ableitung von Verbesserungspotentialen, erfolgt die Optimierung.
In dieser Phase bringen wir weitere Methoden eines "Schlanken Produktionssystems" ein und arbeiten mit "5S -Arbeitsplatzorganisation", "POKA JOKE -Fehlervermeidung" und "KVP - Strukturierter Problemlösung".
Durch diese systematische Vorgehensweise, wird der Fertigungsablauf, im Laufe des Workshops, immer weiter optimiert.
Die erzielten Verbesserungen, sind durch die vorliegenden Analysen messbar und anhand von Kennzahlen quantifiziert.
Dadurch wird deutlich aufgezeigt, wie sich die Qualitätsrate, die Produktivität, Bestände, Herstellkosten und weitere Kenngrößen positiv entwickeln.
Zielgruppe
Produktionsmeister, Planer, Ingenieure, KVP-Verantwortliche, Betriebsleiter, Controller und leitende Angestellte, die sich mit der Thematik "Standardisierung der Arbeit und Fertigungsoptimierung" detaillierter auseinander setzen müssen, erhalten einen umfassenden und Praxisbezogenen Einblick in die Methodik und die Möglichkeit
Referent
Dipl.Ing. Jürgen Jung
Termine und Teilnahmegebühren
Stuttgart, 20. September 2012
Teilnahmegebühren: € 575,- (incl. Lizenz PRISMA WORKBALANCE)
